20. November 2017

Nießbrauchsbestellung zu Gunsten eines studierenden Kindes

© by fotolia.de

Wir möchten Sie auf ein interessantes Urteil des Finanzgerichts Baden-Württemberg vom 13. Dezember 2016 hinweisen.

Das Finanzgericht hatte entschieden, dass kein Gestaltungsmissbrauch bei Nießbrauchsbestellung zu Gunsten eines studierenden Kindes vorliegt. Der im Urteilsfall eingeräumte, befristete Nießbrauch an einer Immobilie hatte den Vorteil, dass die Tochter die Erträge aus dem Nießbrauch nur relativ gering versteuern und die Eltern keinen Unterhalt mehr leisten mussten.

Nachteilig bei einer derartigen Gestaltung ist die aufwendige Umsetzung, die nach wie vor bestehende Rechtsunsicherheit im Einzelfall und die Tatsache, dass es sich auch bei der zeitlich befristeten Nießbrauchsbestellung um eine Schenkung handelt, die nur im Rahmen des individuellen Freibetrages steuerfrei ist.

Zurück
Steuerfalle Rangrücktritt

Der BFH hält in seinem Urteil vom 10. August 2016 daran fest, dass eine Verbindlichkeit, die nach einer im Zeitpunkt der Überschuldung getroffenen Rangrücktrittsvereinbarung …

Zum Artikel


Bestandsschutz für Altanteile

Ab 2018 müssen auch auf Altanteile von inländischen und ausländischen Fonds, die vor 2009 erworben wurden, Steuern gezahlt werden. Steuerfrei bleiben aber alle Gewinne, …

Zum Artikel


Verlustabzug bei Kapitalgesellschaften

Verlustabzug bei Kapitalgesellschaften nach § 8c Satz 1 KStG (jetzt § 8c Abs. 1 Satz 1 KStG) mit dem Grundgesetz unvereinbar Die Regelung in …

Zum Artikel